Amaldo Spinosa

Über 9,5 Spannen lang, mit dem Kreuz eines Ochsen und den Pranken eines Bären gesegnet, dazu ein gewaltiger Warunker Hammer über der Schulter - Amaldo Spinosa möchte man ganz sicher nicht auf dem Schlachtfeld begegnen. Dass der Mittdreißiger genau dort zu Hause ist, ist leicht an seiner Kleidung und Ausrüstung zu erkennen: ein mehrfach geflickter Funflagenharnisch, dazu Lederschienen an Armen und Beinen über einem abgetragenen Hemd aus grobem ungefärbten Leinen und einer etwas speckigen dunkelbraunen Lederhose; dazu schwere, genagelte und mit stählernen Kappen verstärkte Stiefel. Am Gürtel baumeln als weitere Waffen Streitkolben, Kurzschwert und Vollmetallbuckler, darüber hinaus auch noch eine Sturmhaube. Am linken Unterarm ist außerdem sichtbar auf der Innenseite eine Dolchscheide mit nach unten deutendem, gesicherten Griff angebracht. Ergänzt wird dieser Aufzug durch einen weiten Fuhrmannsmantel mit Kapuze und ein Paar dicker Lederhandschuhe. All dies wirkt nicht gerade neu, doch gut gepflegt. Seine Habe trägt Amaldo in einem, über de Schulter geschnallten, geteerten Seesack.

 

Gepflegt muss man auch die glattgeschabten Wangen des Hünen nennen. Jedoch achtet der Betrachter wohl kaum darauf, denn die rechte Gesichtshälfte des Kämpfers ist von einigen auffälligen Narben entstellt, die von tiefen Schnitten oder Hieben künden - auch seine Stirn weist auf der rechten Seite eine solch wulstige Narbe auf - hier hat er wohl einen Hieb empfangen, der die meisten Männer zu Boron geschickt hätte. Aus dem meist ernst und finster wirkenden Gesicht sehen zwei tiefblaue Augen in die Welt - manch einem Mädchen mögen diese Seelenseen früher den Kopf verdreht haben, heute blicken sie meist aufmerksam und mit stechender Gelassenheit. Das Haupthaar des Mannes ist von einem dunklen Braun und militärisch kurz geschoren - meist trägt er darüber ein schlichtes schwarzes Kopftuch.

 

Auffällig ist noch, dass die dunkle Stimme des Mannes stets etwas heiser zu sein scheint - der Grund dafür liegt wohl in einer weiteren, inzwischen vernarbten, Verletzung im Kehlenbereich.

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